Bereuen
Ruta graveolens
1.30€
Preis ohne Steuer 1.05€
Preis ohne Steuer 1.05€
Raute - Ruta graveolens.
Mehrjährige Heil- und Gewürzpflanze mit einer Höhe von 60-80 cm.
Wird als Gewürz für Fleischgerichte und zum Einlegen von Pilzen verwendet. Wird in der Volksmedizin häufig als Schmerzmittel eingesetzt.
Da die Pflanze Rutin enthält, wird sie nicht für Kinder und ältere Menschen empfohlen.
* Der lateinische Name Ruta graveolens wird als «duftende Raute» oder «wohlriechende Raute» übersetzt, da der Geruch der Raute spezifisch, ziemlich scharf und stark ist.
Einige halten ihn für schwer und unangenehm, andere für pikant. Am interessantesten ist jedoch, dass sich der Geruch von getrockneter Raute stark verändert und sie ein feines Rosenaroma annimmt.
Eine weitere wesentliche Eigenschaft ist die Giftigkeit. In großen Mengen darf Raute weder zu medizinischen noch zu kulinarischen Zwecken verwendet werden - gefährlich!
In kleinen Dosen wirkt sie als Medizin und Gegengift.
Es gibt eine Geschichte über den pontischen König Mithridates VI. Eupator (132 - 63 v. Chr.), der aus Angst vor Vergiftung jeden Tag eine Tinktur aus Raute einnahm. Als er aber nach einer verlorenen Schlacht Selbstmord begehen wollte, konnte er es nicht - der Körper hatte eine starke Immunität gegen Gifte entwickelt.
In der Volksmedizin wird Raute noch immer als Gegengift bei Schlangen- und Insektenbissen verwendet. Es wird angenommen, dass dort, wo dieses Kraut wächst, keine Giftschlangen vorkommen. Und wenn man Raute in einen Raum stellt, fliegen Mücken und Fliegen weg.
Ein weiterer Nachteil dieses Krauts, der bei geschickter Handhabung zu einem Vorteil wird, ist die Schärfe. An einem heißen Sonnentag, besonders im Süden, sollte man die Blätter der Raute besser nicht berühren - sie können Verbrennungen verursachen. Aber der frische Saft der Raute heilt erfolgreich alte Wunden und Bindehautentzündungen.
Als Heilmittel wird Raute auch in der Schulmedizin und Homöopathie eingesetzt. Übrigens wurde Rutin (eine organische Verbindung mit Vitaminaktivität, die die Wände der Kapillaren stärkt) ursprünglich aus Raute isoliert.
Raute hat eine antiseptische Wirkung und wird als krampflösendes, tonisierendes, stärkendes und entzündungshemmendes Mittel eingesetzt.
Die einzige absolute Kontraindikation für dieses Kraut ist: Raute darf auf keinen Fall von Schwangeren eingenommen werden. Und natürlich kann man sich damit nur unter Aufsicht von Fachleuten behandeln lassen.
Auch als Gewürz sollte Raute vorsichtig verwendet werden.
In der mediterranen Küche werden ihre frischen, meist aber getrockneten Blätter zu Salaten, Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten, Füllungen für Kuchen, Tee gegeben und Weine und Essig damit aromatisiert.
Neben all ihren nützlichen Eigenschaften ist sie auch dekorativ und kann durchaus als Gartenschmuck dienen. Diese niedrige (bis zu 60 cm hohe) immergrüne, mehrjährige, halbstrauchartige Pflanze blüht von Ende Juni bis zum Herbstanfang. Am schönsten sind jedoch ihre filigranen, blaugrünen Blätter.
Raute kann erfolgreich in gemischten Rabatten und Beeteinfassungen verwendet werden - sie lässt sich leicht schneiden und formen.
An sonnigen, windgeschützten Standorten wächst Raute auf fast allen Böden: steinigen und sandigen, mageren und fruchtbaren. Sie mag nur keinen Überschuss an organischer Substanz, Staunässe und erhöhten Säuregehalt.
Unter einer Schneedecke überwintert diese Südländerin problemlos auch in Estland. Und wenn in einem frostigen Winter die oberen Triebe erfrieren, werden sie im Frühjahr einfach abgeschnitten - und sie beginnen wieder nachzuwachsen. Selbst der vollständig erfrorene oberirdische Teil der Pflanze erneuert sich dank seiner kräftigen Wurzel.
Vermehrung der Raute erfolgt durch Samen oder Stecklinge. Die Aussaat kann direkt ins Freiland erfolgen - Ende Mai, wenn sich der Boden ausreichend erwärmt hat. Raute blüht im zweiten Jahr.
Die Blätter der Raute werden zu Beginn der Blütezeit geerntet (um Verbrennungen zu vermeiden, sollten alle Arbeiten mit dieser Pflanze besser mit Handschuhen durchgeführt werden).
Mehrjährige Heil- und Gewürzpflanze mit einer Höhe von 60-80 cm.
Wird als Gewürz für Fleischgerichte und zum Einlegen von Pilzen verwendet. Wird in der Volksmedizin häufig als Schmerzmittel eingesetzt.
Da die Pflanze Rutin enthält, wird sie nicht für Kinder und ältere Menschen empfohlen.
* Der lateinische Name Ruta graveolens wird als «duftende Raute» oder «wohlriechende Raute» übersetzt, da der Geruch der Raute spezifisch, ziemlich scharf und stark ist.
Einige halten ihn für schwer und unangenehm, andere für pikant. Am interessantesten ist jedoch, dass sich der Geruch von getrockneter Raute stark verändert und sie ein feines Rosenaroma annimmt.
Eine weitere wesentliche Eigenschaft ist die Giftigkeit. In großen Mengen darf Raute weder zu medizinischen noch zu kulinarischen Zwecken verwendet werden - gefährlich!
In kleinen Dosen wirkt sie als Medizin und Gegengift.
Es gibt eine Geschichte über den pontischen König Mithridates VI. Eupator (132 - 63 v. Chr.), der aus Angst vor Vergiftung jeden Tag eine Tinktur aus Raute einnahm. Als er aber nach einer verlorenen Schlacht Selbstmord begehen wollte, konnte er es nicht - der Körper hatte eine starke Immunität gegen Gifte entwickelt.
In der Volksmedizin wird Raute noch immer als Gegengift bei Schlangen- und Insektenbissen verwendet. Es wird angenommen, dass dort, wo dieses Kraut wächst, keine Giftschlangen vorkommen. Und wenn man Raute in einen Raum stellt, fliegen Mücken und Fliegen weg.
Ein weiterer Nachteil dieses Krauts, der bei geschickter Handhabung zu einem Vorteil wird, ist die Schärfe. An einem heißen Sonnentag, besonders im Süden, sollte man die Blätter der Raute besser nicht berühren - sie können Verbrennungen verursachen. Aber der frische Saft der Raute heilt erfolgreich alte Wunden und Bindehautentzündungen.
Als Heilmittel wird Raute auch in der Schulmedizin und Homöopathie eingesetzt. Übrigens wurde Rutin (eine organische Verbindung mit Vitaminaktivität, die die Wände der Kapillaren stärkt) ursprünglich aus Raute isoliert.
Raute hat eine antiseptische Wirkung und wird als krampflösendes, tonisierendes, stärkendes und entzündungshemmendes Mittel eingesetzt.
Die einzige absolute Kontraindikation für dieses Kraut ist: Raute darf auf keinen Fall von Schwangeren eingenommen werden. Und natürlich kann man sich damit nur unter Aufsicht von Fachleuten behandeln lassen.
Auch als Gewürz sollte Raute vorsichtig verwendet werden.
In der mediterranen Küche werden ihre frischen, meist aber getrockneten Blätter zu Salaten, Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten, Füllungen für Kuchen, Tee gegeben und Weine und Essig damit aromatisiert.
Neben all ihren nützlichen Eigenschaften ist sie auch dekorativ und kann durchaus als Gartenschmuck dienen. Diese niedrige (bis zu 60 cm hohe) immergrüne, mehrjährige, halbstrauchartige Pflanze blüht von Ende Juni bis zum Herbstanfang. Am schönsten sind jedoch ihre filigranen, blaugrünen Blätter.
Raute kann erfolgreich in gemischten Rabatten und Beeteinfassungen verwendet werden - sie lässt sich leicht schneiden und formen.
An sonnigen, windgeschützten Standorten wächst Raute auf fast allen Böden: steinigen und sandigen, mageren und fruchtbaren. Sie mag nur keinen Überschuss an organischer Substanz, Staunässe und erhöhten Säuregehalt.
Unter einer Schneedecke überwintert diese Südländerin problemlos auch in Estland. Und wenn in einem frostigen Winter die oberen Triebe erfrieren, werden sie im Frühjahr einfach abgeschnitten - und sie beginnen wieder nachzuwachsen. Selbst der vollständig erfrorene oberirdische Teil der Pflanze erneuert sich dank seiner kräftigen Wurzel.
Vermehrung der Raute erfolgt durch Samen oder Stecklinge. Die Aussaat kann direkt ins Freiland erfolgen - Ende Mai, wenn sich der Boden ausreichend erwärmt hat. Raute blüht im zweiten Jahr.
Die Blätter der Raute werden zu Beginn der Blütezeit geerntet (um Verbrennungen zu vermeiden, sollten alle Arbeiten mit dieser Pflanze besser mit Handschuhen durchgeführt werden).
Eng: Garden rue, Herb of Grace. Suom: Tuoksuruuta. Sven.: Vinruta. Bot.: Ruta graveolens.

